Kunst aus Berlin

Berlin gilt als die Multikulti-Stadt Deutschlands schlechthin. Die deutsche Hauptstadt zieht bis heute junge Menschen aus der ganzen Welt in ihren Bann, die in Berlin Freiheit zu finden meinen, da hier an jeder Ecke eine besondere künstlerische Energie zu spüren ist. Gleichzeitig gilt Berlin auch als eine der kulturell wertvollsten Städte der Welt, da hier zahlreiche sehenswerte Museen, aber auch andere Kulturzentren wie die Deutsche Oper angesiedelt sind. Es war also vorherzusehen, dass schon bald immer mehr Kunst in Berlin entstehen würde, die von Diversität zu sprühen scheint.

Berliner Künstler

In Berlin leben über 6.000 Künstler, die diese Stadt zu einer wahren Kunstmetropole machen. Doch auch hier ist der besonders der Einstieg in den Kunstmarkt schwierig, und nur die wenigsten erreichen einen derartigen Bekanntheitsgrad, dass sie von ihrer Kunst leben können.

Gerade junge Künstler müssen sich ihren Lebensunterhalt meist durch Nebenjobs verdienen und häufig vergebens auf ihren Durchbruch hoffen. Doch wie um diesen jungen Künstlern eine Chance zu geben enstehen auf dem Kunstmarkt und besonders im so lebendigem Berlin immer mehr neue Galerien und Ausstellungskonzepte. Gerade sie bieten neuen Talenten die Möglichkeit, sich zu entfalten, ihre Freiheit zu nutzen und ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies ist eine Chance, die sich jungen Künstlern aus anderen Städten wohl kaum so häufig bietet wie denen der Berliner Kunstszene.

Beliebt sind diese Neulinge auf dem Kunstmarkt gerade dann in Galerien, wenn sie Alteingesessenes hinterfragen, indem sie ihre persönlichen Werte in ihre Werke einfließen lassen. Um junge Künstler aufzufangen, die während ihres Studiums in einer Blase leben zu scheinen, in der sie ihren Stil finden und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können, gibt es in Berlin Ausstellungen, die sich auf eben diese konzentrieren. Gleichzeitig erkennen Kuratoren aber auch die Vorteile, junge Künstler zu fördern und auszustellen, da diese in den Ausstellungen die Ästhetik ihrer Generation zeigen können, die durch ihre noch unvoreingenommene Herangehensweise auf ganz andere Art dargestellt wird, wie es die ältere Generation tun würde.